Erfolgsrezept „Kaffee“ in der Gastronomie

Nana. Meister BaristaAlle sprechen von Kaffee, Kaffee ist ein Hype, vor dem sich niemand mehr verwehren kann und auch nicht sollte, denn wir alle wissen, dass sich mit dem braunen Gold auch eine goldene Nase verdienen lässt, vorausgesetzt der Kaffee und die Kaffeespezialitäten sind so gut, dass der Gast gerne eine zweite Tasse bestellt und möglichst oft wieder kommt.

Ob an der Tankstelle, im Coffeeshop, in der Bäckerei oder nach einem perfekten Dinner, ob To Go, an der Bar oder am Arbeitsplatz,  wir brauchen unseren Espresso, Cappuccino, oder Latte Macchiato. In allen Bereichen erwarten wir, dass wir uns als Gast eben nicht um die Zubereitung kümmern müssen und würden gerne zu unserem Kaffee auch ein bisschen verwöhnt werden.  Die Erfahrung zeigt jedoch, dass wir  zwar viel Qualität in Punkto Kaffee erwarten diese aber in der Regel nicht bekommen und diese dann auch noch viel zu selten bemängeln, lieber gehen wir beim „nächsten Mal“ unseren  Koffeindurst wo anders stillen. Können Sie sich das als Gastronom leisten?

Im Folgenden möchte ich Ihnen 5 Punkte für einen guten Kaffee mit auf den Weg geben, damit Sie als Gastronom Ihre Gäste mit Kaffee verwöhnen können und diese auch bei steigender Kenntnis immer gerne auf eine gute Tasse Kaffee zu Ihnen wieder kommen.
Der Inhalt dies Blogeintrags stammt aus einem Artikel, den ich für die Crema Business erstellt habe.

Hier kommt Punkt 1 Die weiteren 4 Punkte folgen in Kürze

1. Die Auswahl des Kaffees !

Es gibt heute wieder eine Vielzahl an Röstern, die sich auf dem Markt tummeln, die für sich wiederum verschiedene Kaffees  oder  Kaffeemischungen anbieten. Den absolut richtigen und einzigen Kaffee, der allen schmeckt,  kann es jedoch nicht geben. Vergleichen wir das mit dem Wein. Es ist doch auch sinnlos zu glauben, dass wir mit einem einzigen Wein alle Gäste gleichzeitig glücklich machen können. Wir sollten uns bei der Auswahl des Kaffees fragen, was für ein Geschäftsmodell habe ich, wie sieht mein Heißgetränkeportfolio aus, welchen Anspruch habe ich an meine Mitarbeiter und wie stellt sich mein Gästeprofil zusammen.  In einem Raucherclub wäre es die falsche Entscheidung einen feinen eleganten fruchtigen Espresso auszuschenken, der sich unter Umständen in Milchgetränken nicht einmal durchsetzen kann. Habe ich jedoch gut geschultes Personal, kann ich mich durchaus mit dem Angebot verschiedener Espressi von meinen Mitbewerbern abheben und auf Kundenwünsche eingehen.  Wichtig ist jedoch immer, dass ich mir dessen bewusst bin, dass ich durch Einsparungen am Kaffeepreis  in der Regel auch immer nur die dritte oder vierte Wahl an Kaffeequalität bekomme. Von einem guten Röster kann ich erwarten, dass er mir sehr gut erklären kann, wie der Kaffee, ob im Halb-, oder Vollautomat zubereitet, schmecken soll und welche Faktoren verändert werden sollten,  wenn der Geschmack doch einmal nicht getroffen wird.  Es sollte dem Röster immer wichtig sein, dass sein Kaffee in der Gastronomie so ausgeschenkt wird, dass es stolz auf sein Produkt sein kann und nicht nur Masse verkauft, zwar mit der Unterstützung von Tassen und sonstigen POS Materialien, aber die ausgeschenkte Qualität leider auf der Strecke bleibt. Schenken Sie als Gastronom den Kaffee aus, den Sie selber, genau so, Ihren besten Freunden zubereiten würden und Ihre Gäste sind zufrieden.

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